FUNKHAUS BERLIN

Wer als FOTOGRAF das dringende BEDÜRFNIS nach OST-Nostalgie hat, lässt die TASCHENLAMPE und die ATEMSCHUTZMASKE zu HAUSE und fährt einfach mal nach SCHÖNEWEIDE.

Da gibt es DDR-ARCHITEKTUR in der PREMIUM-VERSION!

Ich sage nur: Trocken, beheizt und mit funktionierender GASTRONOMIE sowie SUNDOWNER-GARANTIE am UFER der SPREE.

Und in jeder HINSICHT ein echter SKANDAL für passionierte RUINEN-FOTOGRAFEN…🤣🤣

Zu feucht für die ANTIKMEILE in BERLIN!

…planmäßig angekommen, warm geworden und die ENGE nebst aller VIBRATIONEN und GERÜCHE aufgenommen, beginnt es nach gerade einmal 10 geschossen BILDERN wie aus EIMERN zu giessen. Der HIMMEL hatte exakt dieselbe FARBE wie der graue ASPHALT.

Perfekt und eigentlich die optimalen BEDINGUNGEN, um die „epische MELANCHOLIE des urbanen RAUMS“ in der SUAREZSTRASSE in BERLIN einzufangen.

Aber kaum ausgepackt…packte ich dann das 73 JAHRE alte CARL ZEISS JENA BIOTAR wieder ein . Es ist bis heute  DAS MEISTERWERK der FEINMECHANIK aus dem JAHRE 1953…jedoch hat es keine ABDICHTUNGEN gegen WASSER. Warum auch?

Im SOZIALISMUS regnete es schließlich auch nur planmäßig…🤪🤣🤣

Täglicher WAHNSINN in BERLIN!

Die GÖTTER der FINSTERNIS: Warum BERLINER U-BAHN-FAHRER die BESTEN sind!

Egal was passiert, BERLIN bleibt BERLIN. Und wer garantiert das? Nicht der SENAT, nicht die POLIZEI, sondern die anonymen HERRSCHER in den gelben BLECHSCHLANGEN. Die BERLINER U-BAHN-FAHRER sind die unbesungenen THERAPEUTEN, DOMPTEURE und härtesten PÄDAGOGEN der HAUPTSTADT. Sie bewegen einen rollenden WANDERZIRKUS des alltäglichen WAHNSINNS durch die DUNKELHEIT…und behalten dabei die absolute RUHE.

Denn ein U-BAHN-FAHRER in BERLIN fährt nicht einfach nur von A nach B, er steuert ein mobiles BIOTOP skurriler GESTALTEN. Während hinter seiner FAHRERKABINENTÜR ein PUNK sein BIER verschüttet, irgendwer auf einer BLOCKFLÖTE „BELLA CIAO“ massakriert und drei TOURISTEN weinend ihren KOFFER suchen, steigt am SCHLESISCHEN TOR plötzlich ein FAHRGAST ein, der völlig ungeniert eine originale sowjetische GASMASKE aus dem KALTEN KRIEG trägt.

Das FASZINIERENDE daran? Niemand auf dem BAHNSTEIG oder im WAGGON zuckt auch nur mit der WIMPER. Der BERLINER guckt kurz hoch, denkt sich „Na ja, immerhin hat er ’nen MUND-NASEN-SCHUTZ auf“, und starrt wieder auf sein SMARTPHONE.

Der maskierte FAHRGAST setzt sich ganz entspannt hin, zieht durch das VENTIL hörbar rasselnd die LUFT ein (wie DARTH VADER auf KIEZ-TOUR) und liest in der BERLINER ZEITUNG seines NACHBARN mit. Warum auch nicht…denn BERLIN bleibt BERLIN, weil das ABSURDE hier die DEFINITION von absoluter „NORMALITÄT“ ist…🤣🤣🤣

Harte SCHALE…butterweicher KERN

Der PUNK und der BARBER ANGEL definieren sich primär über das, was auf dem KOPF passiert. Während der PUNK seit 1979 versucht, die SCHWERKRAFT mit drei DOSEN extrastarkem HAARLACK der billigsten SORTE zu besiegen, rückt der BARBER ANGEL dem filzigen GESAMTKUNSTWERK mit ergonomischen SCHEREN und SPEZIAL-TRIMMERN zu Leibe.

Beide wissen: Eine FRISUR ist nicht nur HAARSCHNITT für SELBSTBEWUSSTSEIN und WÜRDE, sie ist auch ein politisches STATEMENT. Der eine trägt sie als PROTEST gegen das SYSTEM, der andere schneidet sie als PROTEST gegen die soziale KÄLTE.

Der PUNK gibt sich asozial und systemfeindlich, teilt aber seine letzte PACKUNG BILLIG-TABAK mit jedem, der fragt. Der BARBER ANGEL trägt KUTTE, TATTOOS und sieht aus, als würde er in seiner FREIZEIT MOTORRÄDER mit bloßen Händen zerlegen – verbringt sein WOCHENENDE aber damit, wildfremden MENSCHEN auf der STRASSE die WÜRDE und den NACKENANSATZ zurückzugeben.

Am ENDE finden sich da zwei sympathische Gestalten, die heimlich fast ein bisschen gerührt voneinander sind…🇨🇭❤️💪

🇨🇭 COMING SOON 🇨🇭

UNSER HAARSCHARFES TERRITORIUM: Warum FRISEURE ohne SCHREIBTISCHUNTERLAGE im CHAOS versinken! 🤣

Wer glaubt, Friseure bräuchten keinen Schreibtisch, hat noch nie versucht, die Samstags-Termine von sechzig Endfünfzigern zu koordinieren, die alle exakt um 10:15 Uhr dieselbe Dauerwelle und denselben Dorftratsch buchen wollen. Der Tresen im Salon ist kein Möbelstück – er ist die Kommandozentrale im Auge des Orkans. Und genau hier schlägt die Stunde der Schreibtischunterlage.

Hier ist der unzensierte Beweis, warum dieses Rechteck für jeden Salon-Besitzer überlebenswichtig ist:

1.) Der ultimative Kaffeetassen-Schutzschild
Im Salon gilt das ungeschriebene Gesetz: Jede Tasse Kaffee, die für die Kundschaft bestimmt ist, wird exakt im Moment der Übergabe durch ein herumfliegendes Büschel frisch geschnittener Haare kontaminiert. Die Schreibtischunterlage am Tresen ist die letzte Bastion der Reinheit. Sie markiert die „haarfreie Zone“. Wer hier seine eigene Kaffeetasse abstellt, signalisiert dem Team: „Dieses Koffein ist noch unberührt von fremder DNA. Wer es anfasst, verliert seine Schere.“

2.) Der Sichtschutz gegen den „Spontan-Rabatt“

Kundinnen haben beim Bezahlen die Sehkraft eines Adlers. Sie scannen den Tresen in Millisekunden nach Notizen ab. Die Schreibtischunterlage dient hier als strategischer Sichtschutz. Unter ihr – sicher verborgen vor neugierigen Blicken – ruht der heilige Gral des Salons: Die Liste mit den „Spezial-Preisen“. Nur hier steht geschrieben, wer für die Extraportion Klatsch zehn Prozent Aufschlag zahlt und welcher Stammkunde heimlich den „Kaffee-mit-Schuss“-Rabatt bekommt.

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