Canons A-1 brachte Elektronik, Automatik und klassische Spiegelreflextechnik auf ungewöhnlich konsequente Weise zusammen – und machte aus dem Fotografen ein Stück weit den Regisseur der Belichtung.
Es gibt Kameras, die man sofort versteht. Man nimmt sie in die Hand, dreht an einem Ring, drückt den Auslöser – und nach wenigen Minuten ist klar, wie sie funktionieren. Dann gibt es Kameras wie die Canon A-1.
Als sie 1978 auf den Markt kam, war sie eine der konsequentesten elektronischen Spiegelreflexkameras ihrer Zeit. Fünf Belichtungsprogramme, digital gesteuerte Elektronik und eine ungewöhnliche Bedienlogik machten sie technisch bemerkenswert – und manchmal auch erstaunlich kompliziert.
Gerade darin liegt bis heute ihr Reiz: Die A-1 ist keine Kamera, die sich einfach nur bedienen lässt. Man muss sie verstehen. Hat man das geschafft, zeigt sich eine Konstruktion, die ihrer Zeit weit voraus war.

